Was bedeutet es, wenn ein Studiengang akkrediert ist?

Vor Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge wurden die Inhalte und Anforderungen an die verschiedenen Studiengänge durch die Rahmenprüfungsordnung durch eine Kommission von KultusministerInnenkonferenz (KMK) und HochschulrektorInnenkonferenz (HRK) festgelegt.

Die Akkreditierung als Verfahren der Qualitätssicherung wurde dann im Zuge der Bologna-Reform im deutschen und europäischen Hochschulwesen eingeführt und damit die Rahmenprüfungsordnung abgelöst. Auf zentraler Ebene werden nun nur noch fächerübergreifende Standards definiert (Richtlinien zur Credit Point Vergabe bspw.). Die fachlich-inhaltliche Qualität wird nun durch Akkreditierungsagenturen überprüft. Diese schicken dann eine Gruppe von GutachterInnen an die betreffende Universität, die aus ProfessorInnen, VertreterInnen aus der Berufspraxis und Studierenden besteht. Auf Basis der Begehung wird ein Gutachten erstellt und die Akkreditierungsagentur entscheidet dann darüber, ob ob der Studiengang akkreditiert wird oder nicht. Darüber hinaus kann sie Auflagen machen.

Der studentische Akkreditierungspool informiert auf seiner Homepage über die Thematik und Veränderungen in diesem Bereich. Er  fördert die Vertretung der Studierenden im Akkreditierungswesen, dient als Ansprechpartner der Agenturen und sorgt für die Weiterbildung seiner Mitglieder. Auf der Seite des Akkreditierungsrats werden in einem FAQ alle häufigen Fragen beantwortet.

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