Wer ist … die PsyFaKo?

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Infobox:

  • Gegründet wurde die PsyFaKo 2005 in Landau. Anlass waren das neu gestartete Bachelor-/Master-System und die nötige kritische Begleitung dieses Prozesses.
  • Seit 2013 ist die PsyFaKo ein eingetragener Verein.
  • An den letzten PsyFaKos in Hamburg und Mainz nahmen rund 200 Delegierte aus 32 Fachschaften und 130 Delegierte aus 28 Fachschaften teil.
Praktikum

 

Wer seid ihr?

Jennifer: Wir sind das auf der Konferenz gewählte Gremium, das die PsyFaKo zwischen den Konferenzen repräsentiert. Unsere Aufgabe ist es zum Beispiel, die verfassten und abgestimmten Positionspapiere zu verschicken und die nächste PsyFaKo zu organisieren.

Michi: Deswegen sind auch immer zwei KonRäte von den nächsten ausrichtenden Fachschaften abgestellt. Damit können wir einfach den direkten Draht zwischen KonRat und ausrichtender Fachschaft gewährleisten, weil man sich ja sowieso jede Woche unterhält.

Lars: Und daneben fallen eben immer noch kleine Aufgaben und akute Probleme an, die wir dann als Gremium auch selbst lösen können und dürfen.

Steffen: Last but not least nehmen wir auch so oft wie möglich an Tagungen und Konferenzen der psychologischen Dachverbände teil, um unsere Position auch dorthin zu transportieren und unsere Ideen vorzustellen.

 

Wie lange gibt es euch schon und warum?

Marie: Gegründet wurde die PsyFaKo 2005 im Landau. Das war eine Reaktion auf die Umstellung von Diplom auf das Bachelor-/Master-System. Die PsyFaKo wollte diesen Prozess von Anfang an kritisch begleiten, das hat sie seither auch getan.

Marc: Und da in unserem Studium immer noch nicht alles so ist, wie wir uns das vorstellen, gibt es uns eben auch immer noch.

Lars: Genau, wir sehen unsere Aufgabe im Großen und Ganzen auch darin, den Studierenden an den Universitäten eine Stimme zu verleihen, weil der unausgegorene Bologna-Prozess immer noch vielen Probleme bereitet. Darauf möchten wir hinweisen.

Marie: Beispiele wären da etwa die Masterplatzvergabe, die jedes Jahr wieder ein großes Thema an den Universitäten ist, oder die Vergleichbarkeit der Noten an den einzelnen Universitäten. Die Liste der Themen ist lang.

Steffen: Seit 2013 sind wir ja auch ein eingetragener Verein. Das hat unsere ganze Arbeit noch mal auf ein neues Level gehoben und über die Jahre ist unsere kleine Organsiation auch immer besser und professioneller geworden.

 

 Wie arbeitet ihr?

Jennifer: Die Grundlage  unserer Arbeit ist auf jeden Fall unsere wöchentliche Skype-Konferenz. Dabei besprechen wir das Tages-und Wochengeschehen und vergeben einzelne Aufgaben. Meistens geht es darum, wer sich mit VerbandsvertreterInnen in Kontakt setzen oder kleine bis mittelgroße Schreibarbeiten erledigen kann.

Marie: Genau, wir bekommen Rückmeldungen auf unsere Positionspapiere, aber auch viele Anfragen einzelner Arbeitsgruppen innerhalb der PsyFaKo oder von Dachverbänden, Journalisten etc. Diese müssen bearbeitet und beantwortet werden. Hin und wieder dürfen wir auch mal einen Artikel in einer Fachzeitschrift veröffentlichen, das ist dann natürlich auch immer ein großes Thema.

Marc: Zweimal im Semester treffen wir uns auch zu einem  Treffen „in vivo“. Dort geht es dann immer um das Große Ganze unserer Arbeit. Wie wollen wir arbeiten, was haben wir in der Zukunft vor, wie können wir unsere Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit verbessern? Solche Fragen werden dort besprochen. Und natürlich ist es auch schön, sich einmal treffen zu können, weil die Kommunikation über Skype ja doch immer etwas unpersönlich ist.

 

Wie viel Zeit investiert ihr denn so pro Woche?

Marie: Das ist nicht so pauschal zu beantworten. Unsere Sitzungen dauern im Schnitt immer etwa eine Stunde, dann muss man sich immer zwei Wochenenden im Semester freihalten für unsere Zwischentreffen.

Michi: Dann ist es natürlich auch so, dass alle immer noch ihre kleinen Projekte nebenbei haben. Ich verwalte zum Beispiel unsere Homepage und unsere Cloud, Marc hier versucht gerade so etwas wie eine Pressestelle einzurichten. Das nimmt dann natürlich auch mal etwas mehr Zeit in Anspruch.

Steffen: Generell haben wir vor und nach der Konferenz immer am meisten Arbeit, da vor der Konferenz immer noch die letzten Fragen geklärt und die Einladungen verschickt werden müssen. Nach der Konferenz müssen beispielsweise Positionspapiere verschickt und neue KonRäte eingearbeitet werden.

 

Und in ein paar Jahren?

Marc: Wir haben hier schon ein paar sehr schön gewachsene Strukturen und wir werden auch immer professioneller. Bei uns ist allerdings der Eindruck entstanden, dass es in der letzten Zeit ein wenig zu schnell gegangen ist. Deswegen müssen wir jetzt versuchen, unsere Finanzstruktur dem anzupassen, was der Verein gerne leisten möchte. Und das natürlich ohne Rückschritte auf anderen Feldern zu machen.

Marie: Wir wollen in Zukunft auch besser wahrgenommen werden und soweit kommen, dass die Dachverbände von alleine auf uns zukommen, wenn sie wissen möchten, was die Studierenden über gewisse Themen denken. Und dass wir automatisch auf die Tagungen und Konferenzen dieser Verbände eingeladen werden.

Steffen: Wir glauben einfach, dass wir als die größte „Statusgruppe“ an den Universitäten mehr Einfluss auf die hochschulpolitischen Entwicklungen haben sollten. Bis dahin werden wir aber noch einiges an Arbeit vor uns haben.

 

Was habt ihr zu bieten?

Marie: Kontakt mit vielen engagierten Menschen aus den  Fachschaften aus ganz Deutschland, mit denen man sich unterhalten, austauschen und vernetzen kann. Dabei wird vor allem denen, die zum ersten Mal da sind, ganz schnell klar, dass man mit seinen Problemen oft gar nicht so allein ist, wie man dachte. Andere Fachschaften in Deutschland stehen vor ähnlichen Herausforderungen.

Marc: Das tut dann natürlich gut und schafft auch so ein Gemeinschaftsgefühl. Und das ist, glaube ich, auch eine der ganz großen Stärken der PsyFaKo: Wir sind ein eingeschworener, manchmal etwas verrückter Haufen, und alle,die da sind,verfolgen im Großen und Ganzen dieselben Ziele. Ich persönlich gehe immer mit enormem Rückenwind aus diesen Konferenzen raus und würde am liebsten sofort alles umsetzen, was auf der Konferenz besprochen wurde.

Lars: Natürlich haben wir auch den Vorteil der schieren Größe auf unserer Seite. Wenn sich drei Studierende von der Universität X für eine bestimmte Sache engagieren, dann hat das normalerweise eben leider nicht denselben Effekt als wenn sich 200 Studierende von 20 Universitäten für eine gemeinsame Sache engagieren. Das ist natürlich ein enormer Vorteil, den dieser Verein bieten kann.

 

Wie kann man sich konkret bei euch engagieren?

Michi: Dafür gibt es zwei Wege. Grundsätzlich sind wir offen für jeden, der uns kennenlernen und an der Konferenz teilnehmen möchte. Auch Vertreter von PsyStudents waren schon einmal da und werden uns auch wieder besuchen kommen. Dazu genügt es, uns anzuschreiben und den Grund zu verraten, warum man an der Konferenz teilnehmen möchte. In der Regel laden wir dann auch die meisten ein, die auf uns zukommen. Um allerdings abstimmen zu dürfen, muss man Teil einer Fachschaftsdelegation sein. Diese setzen sich aus den eingeladenen Fachschaften aus ganz Deutschland zusammen und werden direkt von diesen entsendet.